Dienstag, 13. September 2011

Wir wandern und hören! My spacerujemy i slyszymy!

Worte im Wind

Ich hab' dir meine Worte in den Wind geworfen.
Er fängt sie auf und treibt sie mit sich hin und her.
Nun steh ich hier, schau ihnen nach, versuch zu horchen,
Doch sie, sie steigen endlos auf, hinauf ins Lichtermeer.

Ich hab' dir meine Worte in den Wind geworfen.
Mit ihnen eine Welt und das was ihr Begehr.
Was sie gestaltet, was gelebt, gesehen und erworben,
warf ich hinaus mit Worten dir, ich höre sie nicht mehr.

Was war doch alles wichtig dir vor langen Tagen.
Hat es im Jetzt und alle Zeiten seinen Sinn verloren?
Ich hab' dir meine Worte in den Wind geworfen.

Mag nun der Wind sie durch die dunklen Wolken tragen.
Hinaus zur weiten *Sonne*. Werden sie dort neu geboren?
Wenn nicht, sind meine Worte in den Wind geworfen.

Sieh! Alles was durch sie mit dir geboren, ist es verloren?

© Heidemarie Chaerling, 2011
Aus der Sammlung Leben

Und  nun noch ein anderes Gedicht über den Wind auf Polnisch/ A teraz jeszcze jeden wiersz o wietrze po polsku

Ludwik Jerzy Kern
Panie Wietrze
Panie Wietrze, panie Wietrze,
Czemu pan nie chodzi w swetrze?
Czemu pan udaje zucha,
Skoro sam pan chłodem dmucha?
Sam oziębia pan powietrze,
Oj, ostrożnie, panie Wietrze!
Gnając chmurki gdzieś po niebie,
Chce pan sam przeziębić siebie?
Jednak lepiej panie Wietrze,
O tej porze chodzić w swetrze.
Ani się pan sam spodzieje,
Jak pan siebie sam zawieje.
Liczka ma pan coraz bledsze,
Panie Wietrze... 
Außer dem Wind hörten wir/ oprocz wiatru slyszelismy:
Grillen zirpen - cykady swierszczace
Leute sprechen - ludzi mowiacych
Blätter rascheln -  liscie szeleszczace
Vögel singen - ptaki spiewajace
Leute gehen - ludzi idacych
Kühe muhen - krowy muczace



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